don´t want you to wake up

Schöne Rotweingläser sind sehr laut, wenn sie sterben. Körnerbrot stinkt sehr stark, wenn man es im Toaster vergisst. Die plappernde Welt kann immerhin einen Moment die Klappe halten, wenn ein Großer die Bühne verlässt. Sein Name war Lohse, er kaufte hier ein. Was machen die Generationen nach mir nur? Haben sie bei all dem Fratzengeballer, das sich ihnen bietet, überhaupt noch die Chance, um jemanden etwas Trauer zu empfinden, den man doch gar nicht kannte? Welcher von den Blödelbarden soll ihm das Wasser reichen können? Eine aussterbende Spezies. Nachbarschaftliche Gartenparties sind lauter, wenn schlechte Musik gespielt wird. Schwüle Abende sind wärmer, wenn die Sonne früher untergeht. Senior Manager Monetization Strategy ist sicher ein schöner Job. Autoaufkleber machen keinen Sinn. Hupen auch nicht. Erst recht nicht vor meiner Tür in Stadionstaccato. Katzen haben Angst vor Gewitter und machen dann einfach wach. Eigentlich doch ein guter Tag. Weder hot noch cold, weder Lull noch Lall. Menschen, die Rüdiger Hoffmann imitieren sind komisch. Nicht im Sinne von lustig. Sonnenbrillen im Haar auch. Ritualisierte Welten erschließen sich erst bei Teilnahme. Und der Wunsch nach Abschluss von project2011 steigert sich nun doch kontinuierlich. Der einzige Druck, der entstehen kann, den macht man sich immer noch selbst. Ich habe Vinyl von Teitur gekauft, damit er nach Amerika kann. Warum er da und nicht hier sein will, entzieht sich meiner Kenntnis, aber wenn es ihm gut geht, geht es mir nicht schlecht. Und er schreibt lustig.
Und nö. Wach´ mal ruhig auf. Aber vielleicht zu diesem Song?


 

 

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